ÜBER MICH:
Ihr möchtet sicher wissen, wer in diesem Literaturgarten arbeitet und ich versuche ein wenig über mich zu schreiben. Bücher haben mich von kleinauf fasziniert und auch heute gehören sie immer noch zu meinen täglichen Begleitern. Inzwischen bin ich dreiundsechzig (63 ) Jahre alt und ich liebe es über das Lesen mit anderen Menschen zu kommunizieren,,, egal ob jung oder alt. Meine anderen Interessen gehören der Natur, dem Garten, dem Fotografieren und natürlich meiner lieben Familie ( Ehemann, erwachsene Kinder und Enkel), die oft den Kopf schüttelt über meine geistige Abwesenheit ;-) , aber es sehr lieb toleriert. Über jeden Kommentar von meinen Lesern freue ich mich und er wird natürlich beantwortet,,,,

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Sternchen

Meine vergebenen Sterne bedeuten:
***** Ein großartiges Buch!
**** Ein tolles Buch mit kleinen Schwächen!
*** Ein gutes Buch!
** Ein Buch, welches mich nicht begeistern konnte!
* Ein Buch, welches mir gar nicht gefiel!

Donnerstag, 26. Januar 2017

*Die Flügel der Freiheit* von Tilman Röhrig, erschienen bei Piper/Pendo Verlag



Buchdetails

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe :04.10.2016
  • Aktuelle Ausgabe : 04.10.2016
  • Verlag : Pendo Verlag
  • ISBN: 9783866123342
  • Fester Einband 480 Seiten
  • Sprache: Deutsch

Belegte Historie und Fiktion über Martin Luther und seine Zeit . Eine sehr gelungene Mischung....
Meine Meinung über dieses Buch folgt in den nächsten Tagen! 


                                                                               REZENSION


Inhalt:
 Der Roman spielt zur Zeit der Reformation durch Martin Luther und seiner Zeitgenossen wie dem ehemaligen Weggefährten und dann Widersacher Thomas Müntzer, dem Künstler Lucas Cranach d.Ä. und Melanchthon, Philologe und Philosoph, der auch eine treibende Kraft der Reformation war, die dann letztendlich den grausamen und schrecklichen 30 jährigen Krieg in Europa ausgelöst hat,,,,

Meine Meinung:
Es ist ein Buch für Leser, die sich mit Religion und Glaube auseinandersetzen möchten.

Zitat  von Martin Luther aus Seite 345: „der Glaube…“,Luther hieb die Faust auf den Tisch,“ der Glaube ist nicht abhängig vom Verstand!“ Er atmete tief. „ Mit Euren überstürzten Veränderungen können niemals Flügel der Freiheit wachsen. Zu allem radikal Neuen stellt ihr enge und viel strengere Regeln auf.“ Wieder trank Luther, leerte den Krug bis auf den Grund.

Mit vielen, recht derben, authentischen Beschreibungen der Spässe und Bemerkungen aus der Feder des Reformators Martin Luther spart der Autor absolut nicht. Ich bin schnell in die etwas altmodisch anmutende Sprache des Buches hineingekommen und fand mich sofort in dieser Zeit zurecht. 
Der Roman hält einen tollen Spagat zwischen Geschichtswahrheit und Fiktion eines historischen Roman parat. Sie ist nie trocken und langweiliger Geschichtsunterricht , sondern es bauen sich lebendige Bilder, gerade auch der wichtigen Personen, auf. Mir wurde zum Beispiel erst beim Lesen klar , dass zum Beispiel Thomas Müntzer eine recht gespaltene und komplizierte, fanatische Persönlichkeit war, die das einfache Volk wirklich zum Aufstand, Gewalt und Blutvergiessen verführt hat. 
Luther war eigentlich gemässigt, wollte langsam und vorsichtig eingefahrene Weltanschauungen verändern , immer auch mit Blick und Vorsicht  auf die politisch Mächtigen seiner Zeit. Dem Judentum stand er sehr kritisch gegenüber - vorsichtig ausgedrückt. All diese Verflechtungen wurden mit fiktiven Personen  - zum Beispiel  der Liebesgeschichte zwischen Barthel und Dorlein mit Leben gefüllt. Ich bin durch die Seiten geflogen und hab immer wieder in dem sehr gut gestaltetem Glossar nachschauen können, wer nun eine reale Person dieser Zeit war und wer aus der phantasievollen Feder des Autors entsprang, es war sehr gut gekennzeichnet. Auch die schön gestaltete, einfache Karte im Einband des Buches war eine tolle Hilfe zur räumlichen Orientierung der mitspielenden Orte. 

Für mich war dieses Buch ein schöner Einstieg und Einführung in das sogenannte *Lutherjahr* und ich kann eine absolute Leseempfehlung mit fünf Sternen aussprechen.

Vielen Dank an den Piper Verlag / Pendo Verlag und den Autor  für die Bereitstellung des schön gebundenen Rezensionsexemplares.


Montag, 23. Januar 2017

*Gärtner-Latein* von Richard Bird, erschienen bei der DVA

Gärtner-Latein, Von den Geheimnissen der Pflanzennamen
Richard Bird, übersetzt von Stefan Leppert
144 Seiten, Hardcover
Deutsche Verlags-Anstalt, 2016, ISBN 978-3-421-04033-6, 14,99 Euro
                                                        REZENSION
Ein wunderbares, fein mit bunten Blumenblüten und Gräsern bebildertes Büchlein auf jeder Seite im handlichen Format. Es ist eine kleine Erkennungshilfe für den Hobbybotaniker und/oder den Freizeit-Gärtner für seine Pflanzen, der des Lateinischen nicht mächtig ist. Das Buch beschreibt und übersetzt botanische Begriffe vom Latein in die deutsche Sprache, Blumennamen und ihre Beschreibungen, wie Farbe, Aussehen, Lebensraum.
Es ist  in verschiedene Lebensräume eingeteilt, wie Lebensraum Gebirge, Wald, offene Landschaft, Feuchtland und widmet sich jedem Lebensraum auf einigen Seiten , auch in Bezug auf Standort, Kontinente, Länder, Orte, Himmelsrichtungen, Duft, Geschmack, Farben und Blütenformen.
Hübsch und ansprechend illustriert von Dawn Cooper wirkt es bescheiden und ist etwas für Blumenfreunde, die über  Herkunft der Blumen , Ihrer Namen und Eigenschaften rasch Informationen nachschlagen möchten.
Als praktische Hilfe zum Gärtnern kann ich es leider nicht empfehlen, eher ist es ein ansprechendes Mitbringsel für den wissbegierigen Blumen - und Pflanzenfreund, der kein Latein beherrscht.

In dieser Kategorie verdient es fünf Sternchen.
Herzlichen Dank an DVA und den Autor für das nette Leseexemplar. 




Freitag, 20. Januar 2017

Richtig leben ...und dann tu, was du willst, Jürgen Domian erschienen als TB im Penguin Verlag

Buchdetails

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe :22.09.2014
  • Aktuelle Ausgabe : 09.01.2017
  • Verlag : Penguin
  • ISBN: 9783328100867
  • Flexibler Einband 224 Seiten
  • Sprache: Deutsch

                                                                            REZENSION

    Inhalt:  Jürgen Domian berichtet in diesem Buch über seine eigenen spirituellen Lebenserfahrungen mit dem Zen-Buddhismus und beschäftigt sich mit den sieben Todsünden aus der christlichen Morallehre, die von vielen anderen Religionen auch immer wieder aufgezählt werden.
    Es sind der HOCHMUT, die GIER, der NEID,  der ZORN, die WOLLUST, die VÖLLEREI , die TRÄGHEIT. 
    Der Autor bezieht sich in seinen eigenen Ausführungen in diesem Buch auch auf auf den deutschen Denker Immanuel Kant mit dessen Fragen nach dem Sinn des Lebens, die ich hier kurz aufführe:
    Was kann ich wissen?
    Was soll ich tun?
    Was darf ich hoffen?
    Was ist der Mensch?
    Herr Domain schöpft auch aus seinen Gesprächen , die er in vielen  öffentlichen Sendungen beim WDR mit  tausenden Menschen geführt hat. 

    Eine dunkle Seite des Denkens mit negativen Widersprüchen - fett gedruckt im Buch  - widerspricht immer wieder und zeigt eine allgemeingültige, egoistische und kommerzielle Lebensanschauung unserer Gesellschaft auf.

    Meine Meinung: Das Buch lässt sich schnell, flüssig und leicht lesen. Der Schreibstil ist einfach gehalten, sehr gut verständlich für jeden Leser. Herr Domian ist begeistert von der Lehre des Zen-Buddhismus, gibt aber gleichzeitig  ehrlich und offen zu , nur an der Oberfläche dieser Lebenseinstellung zu kratzen. Das hat mir gut gefallen, denn in diese, aus einer völlig anderen spirituellen Welt stammenden Geisteshaltung einzudringen, erscheint mir schwierig zu sein.
    Den Titel des Buches „Richtig leben“ finde ich nicht so passend ,denn es ist kein Ratgeber, wie man vermuten könnte. Allerdings die Unterzeile  „…und dann tu, was du willst“ , deutet das schon an.
    Eine Anregung zum eigenen Denken und vor allem Anstiftung zum selbstständigen, verantwortlichem Handeln ist es aber auf jeden Fall. Es macht Mut eigene Wege im Leben zu gehen und prangert immer wieder den Materialismus und den Egoismus in unserer Gesellschaft an. Ob dieses Buch tatsächlich Menschen in eine andere Geisteshaltung ziehen kann , sei dahingestellt, aber möglich ist ja bekanntlich alles in unserem Leben,,,,

    Ich vergebe gerne VIER  Sterne und bedanke mich beim Penguin Verlag aus der Random House Gruppe und dem Autor für die Bereitstellung des Taschenbuch.

      Sonntag, 8. Januar 2017

      *Die Zwillinge* von TESSA DE LOO, erschienen im Diana Verlag



      Ein imposantes Zeitdokument des 20 .Jahrhundert - verwoben mit der Lebensgeschichte eines weiblichen Zwillingspärchens, welches in jungen Jahren getrennt wurde.

      Zitat Seite 82 :" Knirschend schoben sich die Schichten der Zeit übereinander.Vor dem Krieg,nach dem Krieg, die Jahre der Wirtschaftskrise, vor hundert Jahren..."


      Buchdetails

      • Erscheinungsdatum Erstausgabe :01.05.1997
      • Aktuelle Ausgabe : 13.06.2016
      • Verlag : Diana
      • ISBN: 9783453359079
      • Flexibler Einband 528 Seiten
      • Sprache: Deutsch
       Eine ausführliche Rezension erfolgt demnächst ! 

                                                                         REZENSION


      Inhalt: Die Zwillinge Anna und Lotte werden als Kinder im zarten Alter von sechs Jahren (1922) in Köln getrennt und verbringen ihre Kindheit in unterschiedlichen Lebensräumen. Anna wächst bodenständig auf einem Bauernhof im Teutoburger Wald auf und Lotte lebt bei Verwandten in Holland. Sie verlieren infolge der Kriegsereignisse fast jeden Kontakt zueinander, obwohl beide in Gedanken oft bei der anderen Schwester sind.
      Zufällig treffen sich die beiden älteren Damen , (1990), inzwischen vierundsiebzig Jahre alt, wegen arthritischer Beschwerden in einem Spa wieder und knüpfen vorsichtig Kontakt miteinander, erzählen sich ihre Lebensgeschichte,,,,

      Meine Meinung: Die niederländische Autorin TESSA DE LOO lässt die beiden alten Damen abwechselnd, aber chronologisch aus ihren jeweilig eigenen Erinnerungen erzählen. Die Zeitgeschichte nach 1922 wird ausführlich beschreiben, das hat mich sehr angeregt und an die Erzählungen meiner Eltern und Grosseltern erinnert, die plötzlich wieder sehr lebendig vor mir standen. Anna , die es nicht leicht hatte in einem einfachen Dorf, umgeben von Gewalt , wenigen Bildungsmöglichkeiten und richtiger Armut war mir sehr sympathisch. Sie war eine Kämpferin und hat sich nie aufgegeben.
      Lotte, ein Kind von kränklicher Gesundheit, hat sich mit ihrer neuen Umwelt und holländischen Familie sehr identifiziert und wurde eine *echte Holländerin* vom Charakter und Handeln.
      Dieses Erzählen der beiden Frauen ermöglicht dem Leser die Zeit von 1922 - 1945 aus den verschiedenen Blickwinkeln der Holländer und der Deutschen zu verfolgen. Ein tolle, sehr persönlich beschriebene Geschichtsstunde des Zeitgeschehens. Es geht um gegenseitige Schuldzuweisungen der beiden Völker wegen des  2.Krieges, Missverständnisse, Vorurteile und eingefahrenen Denkweisen. Lotte findet auch nach langer Zeit kein echtes Versöhnen mit Deutschland und ihren Wurzeln, obwohl Anna immer wieder um Verständnis und Verstehen bittet mit ihren Erzählungen. Interessant fand ich auch die deutlich unterschiedliche Darstellung der beiden Charaktere von Anna und Lotte. Anna, immer positv und voller Tatendrang, korpulent und lebenslustig trotz herber Schicksalsschläge. Lotte, zart, zurückhaltend, spröde, eingestellt voller Bitternis zu ihren deutschen Wurzeln.
      Ein wenig schade fand ich, dass die Zeit nach 1945 in den Unterhaltungen der beiden alten Damen gar nicht zur Sprache kam. Wir erfahren fast nichts darüber. Ich denke, es ist aber von der Schriftstellerin mit Absicht so gestaltet worden.
      Das Anliegen von TESSA DE LOO war es, die deutsch-niederländischen Beziehungen  vor und nach dem 2. Weltkrieg , anhand persönlicher Lebensgeschichten, dem Leser nahe zu bringen.
      Das ist ihr mit diesem Buch voll und ganz gelungen.
      Eine absolute Leseempfehlung mit fünf Sternchen von mir!


      Herzlichen Dank für das Leseexemplar an RandomHouse und die Autorin.


      *Das Blut der Pikten*, Zach/Bauer im Heyne-Verlag

                           


                                                                            Rezension
      Inhalt: Die Ureinwohner Britanniens, die Pikten haben sich im Jahr 937 A.D. nach Grönland zurückgezogen , um der Ausrottung in ihrer ursprünglichen Heimat zu entgehen. Die Lebensbedingungen sind hart, es gibt strenge Winter und sie leben dort recht abgeschieden von anderen Volksgruppen. Bis eines Tages ein Schiff der Nordmänner strandet und die Schiffsleute eine Seuche in sich tragen und die Pikten  damit infizieren. Diese beschliessen nach langem Zögern in ihre alte Heimat zurückzukehren und ein Teil des Volkes macht sich auf den Weg über das Meer,,,,,

      Meine Meinung:

      Ich  musste mich regelrecht zwingen im oben abgebildetem Buch weiter zu lesen.Es ist kein typisch historischer Roman in meinen Augen, sondern eher eine oberflächliche Zusammenstellung von Fakten, ungenau beschriebenen , viel zu vielen Personen, deren Charaktere einfach in ein paar Sätzen angerissen wurden und die dann nie oder nur noch selten wieder auftauchten. Nur die drei Geschwister um den Protagonisten Kineth erhalten meine Sympathie in der Geschichte. Der Roman ist nicht einmal  besonders blutig oder mit brutalen Szenen ausgestattet. Ich habe einfach keinen echten, fesselnden, roten Faden gefunden. Das Glossar wird superklein gehalten, wohl um den Leser nicht zu überfordern . Dabei bin ich eigentlich frohgemut auf diese Geschichte eingegangen - endlich über die Ureinwohner Britanniens - die sagenumwobenen Pikten, etwas zu erfahren. Teilweise sind diese Erwartungen auch erfüllt worden. Zumindest weiss ich nun, dass sie wohl intensiv tätowiert waren. Ich habe trotz allem keinen echten Zugang gefunden und mich durch das Buch gequält. Leider. Ich vergebe mit ungutem Gefühl nur drei Sternchen.


      Herzlichen Dank an den Heyne-Verlag, RandomHouse und die beiden Autoren für die Bereitstellung des Buches.

      Dienstag, 3. Januar 2017

      Eine Sommerreise mitten im Winter,,,



      Diese quirlige Familiengeschichte lässt sich locker und fluffig herunterlesen,,,amüsant , charmant und voller Gefühle...

      Rezension folgt bald,,,,,

                                                                  REZENSION

      Inhalt: Lola Lessing, Lehramtstudentin aus München fährt mit ihren Eltern und Geschwistern sechs Wochen nach Cornwall in  den kleinen romantischen Fischerort St.Yves.
      Ihre Grossmutter hat sie alle dorthin sehr bestimmend eingeladen, ohne einen Grund für diesen überraschenden Familientreff in England  zu nennen,,,,nur der Tod des von allen sehr geliebten Grossvaters  vor einem Jahr, erscheint allen plausibel zu sein für diese Einladung. Sie wollen ihre Grossmutter in diesem Schmerz natürlich nicht allein lassen und folgen diesem anscheinend harmlosen Urlaubsaufenthalt. Allerdings gibt es nach der Ankunft eine für alle etwas  kränkende Überraschung. Die über Siebzigjährige Grossmutter wird wieder heiraten,,, die Turbulenzen und das Gefühlskarussell innerhalb der Familie kommt in Gang,,,,

      Meine Meinung: Mit einem quirligen und charmanten Schreibstil präsentiert Anne Sanders diesen netten Familienroman. Stimmung und Atmosphäre entführen den Leser sofort in den nach Seeluft und Urlaub riechenden Küstenort und Hafen von St. Yves in Cornwall. Die Charaktere der Familienenprotagonisten werden dem Leser sympathisch, humorvoll und sehr lebensnah  präsentiert und man kommt sehr schnell in diese Geschichte hinein. Nur die Grossmutter erscheint vom Charakter her kühl, korrekt und etwas unnahbar zu sein. 
       Der Roman wird in zwei Zeitebenen erzählt. Erstens im Heute und Jetzt  einer ganz normalen Familie aus München, die ihre Zeit zusammen in Cornwall geniessen möchte. Die junge Lola verliebt sich heftig in diesem Sommer in den jungen, attraktiven Musiker Chase. Auch ihr siebzehnjähriger Bruder vergnügt sich mit einem Urlaubsflirt und den Eltern kommt es auch sehr gelegen vom ehelichen Alltag etwas Abstand zu bekommen. Zweitens erlesen wir die Jugend der Grossmutter aus den Fünfziger Jahren und ihre geheime Liebesgeschichte (sie ist 15 Jahre alt) mit dem Musiker Sam, den sie in St. Yves kennen und lieben lernt. 
      Ich möchte nicht so viel verraten, da eigentlich nicht viel mehr als Gefühls - und Befindlichkeitsbeschreibungen der Protagonisten in  dieser Geschichte zu erlesen sind. Vertrauen und ein unerschütterliches Zusammengehörigkeitsgefühl bringen die Familienmitglieder immer wieder zusammen, trotz aller Unterschiede. Es passiert nicht viel und trotzdem fliegt man begeistert von Seite zu Seite und erfreut sich an Liebe, Gefühl und ausgelassener Stimmung - dazu trägt auch die prickelnd, erotische Beziehung von Lola und Chase bei.

      Manchmal habe ich mir nicht soviel Länge gewünscht und war beim Lesen etwas gelangweilt, der Ausgang dieser Urlaubsgeschichte  war doch ziemlich offensichtlich und ich war dann froh über das Ende des Romans. Gerne vergebe ich vier Sterne.


      Herzlichen Dank an den Blanvalet-Verlag, RandomHouse und die Autorin für diese zauberhafte Sommergeschichte, die mich im Winter aufgeheitert hat.